Kinderheim Calinesti – Teil 2

Neuer Kessel für das Heim in Calinesti, Sommer 2014

(Foto: ÖHS-Neunkirchen-Seelscheid)

Was schon zwei Jahre zuvor zu befürchten war, trat dann tatsächlich auch ein: der rumänische TERMOFACR Kessel machte schlapp und bekam das Haus nicht wirklich warm. Nach nur einem Jahr waren wieder die Feuerraum Steine zerbrochen, so daß schnelle Hilfe nötig war. Außerdem hatte ein Brand die Kessel- Elektrik schwer beschädigt. Ein neuer Kessel musste her.

 

(Fotos: ÖHS-Neunkirchen-Seelscheid)

Der Einbau eines neuen Kessels will gut geplant sein: wie kriegen wir den alten aus dem Keller die Treppe hoch und wie das neue 760 Kilo-Monster die Treppe runter. Welche Rohranschlüsse haben wir, und wie machen wir es mit der Abgasführung??

   

 

  

(Fotos: ÖHS-Neunkirchen-Seelscheid)

Der neue Kessel aus dem Hause Solarbayer HVS 60E hat eine lange Reise hinter sich: geschweißt in Tschechien, montiert in Deutschland wurde er in unser Lager in Holenfeld geliefert und von dort mit dem großen Transport nach Baia Mare gebracht. Hier wartete Albert Szutor mit dem gesponserten Behinderten-Bus von Dr. Bitterlich. Die Rampe musste ausgebaut werden,- der Kessel passte genau. Gestiftet und bezahlt wurde der Kessel von dem Verein „Wärme für Kinder e.V.“

DANKE!

 

(Fotos: ÖHS-Neunkirchen-Seelscheid)

Hier wird der alte und defekte Vergaserkessel auf einer glitschig-nassen Holzrampe Stück für Stück mit Hilfe eines Seilzuges und Muskelkraft aus dem Keller gezogen.

 

Der neue Kessel ist besser gebaut, - da kann man mit dem Hubwagen drunter fahren. Noch geht es leicht bergauf, es muss gezogen und geschoben werden, bergab sichert der Seilzug das 760 Kilo Ungetüm.

(Fotos: ÖHS-Neunkirchen-Seelscheid)

Nun steht der Neue an seinem Platz. Die Installation kann beginnen. Sie geht bei sonnigen und warmen Wetter zügig voran.

 

(Foto: ÖHS-Neunkirchen-Seelscheid)

Axel macht es sich in einer wohl verdienten Pause im Heu bequem.

(Foto: ÖHS-Neunkirchen-Seelscheid)

(Foto: ÖHS-Neunkirchen-Seelscheid)

Und schon ist alles, nach drei Tagen Arbeit, fertig. Jürgen kann es kaum glauben. Träumt er???